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Sächsischer Gründerinnenpreis 2018

Foto: Alle Bewerberinnen um den Gründerinnenpreis stehen auf einer Bühne. Jede hält ein Plakat ihres Unternehmens in der Hand. Im Vordergrund sitzen Frau Professorin Wille, Intendatin des MDR und Gleichstellungsministerin Köpping.

Alle Bewerberinnen sind Gewinnerinnen - Sächsischer Gründerinnenpreis 2018.
(© SMGI/Hagen Wolf)

Traditionelles Handwerk und innovative Architektur – aus diesen beiden Branchen kommen die Siegerinnen des Sächsischen Gründerinnen­preises 2018, den die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, am 3.02.2018 in Leipzig verliehen hat. Der erste Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, geht an Susann Mütze aus Kamenz, die seit 2015 die Tischlerei Mütze GmbH als Familienbetrieb nunmehr in siebenter Generation führt. Das Unternehmen, welches 1823 gegründet wurde hat seinen Tätigkeitsschwerpunkt im Möbelbau. Im Betrieb werden kleine Einzelstücke für Privatkunden bis hin zu Serien für Unternehmen gefertigt. Neben einem modernen Maschinenpark ist die Zusammenarbeit mit anderen Tischlereien der Region, mit Architekten und anderen Gewerken wichtig. Susann Mütze hat Holztechnik an der Fachhochschule Rosenheim studiert und arbeitete seit 2013 im väterlichen Betrieb, den sie 2015 nach dem plötzlichen Tod des Vaters übernahm.

Titelbild von Susann Mütze: ein Pfeil zeigt auf einer Sachsenkarte Kamenz an. https://www.youtube-nocookie.com/embed/zJb-pDl7Dyk?rel=0&autoplay=1

Susann Mütze setzte sich gegen 53 weitere Bewerberinnen für den Sächsischen Gründerinnenpreis durch. »Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder so viele tolle Bewerbungen bekommen haben. Das wiederholt große Interesse für den Preis zeigt mir, dass die wirtschaftlich aktiven Frauen in Sachsen zunehmend selbstbewusst und mutig nach vorn gehen und ihr Engagement auch öffentlich vertreten. Die Lust und die Leidenschaft für ihre Geschäfte und Betriebe rücken verstärkt in den Vordergrund. Das kann ich nur begrüßen«, sagte Gleichstellungsministerin Petra Köpping.

Der zweite Preis und die damit verbundenen 1.000 Euro Preisgeld gehen an Dr. Nadine Glasow, Gründerin der universalraum GmbH, aus Dresden. Sie hat sich seit 2011 die Unterstützung des Gesundheits­wesens durch Architektur, beispielsweise durch bauliche Suizidprävention, zur beruflichen und persönlichen Aufgabe gemacht. Dafür hat sie die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung in Form von evidenzbasierten Planungshandbüchern, die online kostenfrei abrufbar sind, zugänglich gemacht. Die Verknüpfung von Architektur und Wissenschaft ist ein Alleinstellungsmerkmal, welches kein zweites Unternehmen in Deutschland besitzt.

Titelbild von Nadine Glasow: ein Pfeil zeigt auf einer Sachsenkarte Dresden an. https://www.youtube-nocookie.com/embed/-RwBrQiNjR0?rel=0&autoplay=1

Marginalspalte

Preisträgerinnen

Gewinnerin

Susann Mütze

Tischlerei Mütze GmbH

Die Siegerin Susann Mütze erhält die bronzene Pusteblume und einen Scheck.

Zweitplatzierte

Dr. Nadine Glasow

universalraum GmbH

Dr. Nadine Glasow erhält ihre Urkunde und einen Blumenstrauß.

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz