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Corona-Förderung bei Existenzgefahr

Corona-Hilfen für Gewaltschutz-, Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsarbeit

Geldscheine liegen auf dem Tisch © SMJusDEG

Die »Richtlinie Corona-Soforthilfe Chancengleichheit« ist in Kraft getreten. Damit können jetzt auch Vereine und freie Träger in den Bereichen Gleichstellung, Antidiskriminierung und Gewaltschutz Fördermittel beantragen, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.

Für die einmalige Förderung in Höhe von bis zu 9.000 Euro müssen die Vereine ihren Bedarf nachweisen. Die Förderung muss nicht zurückgezahlt werden. Insgesamt sind Mittel in Höhe von 455.000 Euro im Fördertopf, dem sogenannten Corona-Bewältigungsfonds. Anträge auf die Soforthilfe können bis 31. Oktober 2020 an die Landesdirektion Sachsen gestellt werden. Unter diesen folgenden Link finden Sie deren Hinweise und Formulare zur Antragstellung.

Gleichstellungsministerin Katja Meier: »Um die wirtschaftliche Existenz vieler Vereine und freier Träger und damit das Fortbestehen der gerade in den Bereichen Gleichstellung, Antidiskriminierung und Gewaltschutz existentiellen Trägerstrukturen zu sichern, ist die Gewährung von Soforthilfen zwingend erforderlich. Ich freue mich, dass mit der Richtlinie »Corona-Soforthilfe Chancengleichheit« nunmehr die rechtliche Grundlage hierfür geschaffen wurde und finanzielle Mittel aus dem Corona-Bewältigungsfonds der Sächsischen Staatsregierung zur Verfügung stehen.«

Bei den zu unterstützenden Trägerorganisationen handelt es sich überwiegend um gemeinnützige Vereine, welche in erster Linie spenden- und fördermittelfinanziert sind und nur über geringe finanzielle Rücklagen verfügen. Aufgrund der amtlich angeordneten Maßnahmen der vergangenen Monate zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie ist es bei diesen Vereinen teilweise zu sehr hohen Einnahmeverlusten oder nicht vorhersehbaren erheblichen Ausgaben gekommen

Das Gleichstellungsministerium geht davon aus, dass derzeit circa 65 gemeinnützige Organisationen mit Sitz beziehungsweise Tätigkeit in Sachsen wegen der Pandemie-Lage und den damit verbundenen Einnahmeeinbußen oder wegen zusätzlichen Ausgaben durch SARS-CoV-2 in ihrer Existenz bedroht sind. Dabei handelt es sich überwiegend um gemeinnützige Vereine, welche in erster Linie spenden- und fördermittelfinanziert sind und nur über geringe finanziellen Rücklagen verfügen.

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